Zum finalen Lauf des Mitropa Rally Cups startete am vergangenen Wochenende das Straubinger Rallyeteam Albrecht bei der 3-Städte-Rallye im Rotthaler Bäderdreieck. Für Fahrer Dominik Fischer (22) vom MSC Hohenwarth galt es noch einmal alles zu geben und um die letzten Punkte der Meisterschaft zu kämpfen. Bereits die ganze Saison über bestritt das Team Rennen in Österreich, Slowenien, Italien und Deutschland. Die Rallye hatte eine Länge von fast 300 Kilometern wovon knapp 120 Kilometer auf Bestzeit gefuhren wurden.
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war guter Rat teuer, was die Reifenwahl anbelangte. Doch Fischer und sein Tiefenbacher Beifahrer Ludwig Reisinger lagen nicht ganz falsch, als sie sich für weiche Intermediates entschieden. Im laufe des Vormittages wechselten sie auf die härteren Slicks.Schon nach der Ersten von vier Sektionen viel die hohe Ausfallquote auf. 36 der 93 gestarteten Teams erreichten später das Ziel am Haslinger Hof nicht. Fischer lies sich von dem Sekundenkrimi, welcher auf den überaus schnellen Wertungsprüfungen zum Verhängnis werden konnte, nicht beirren. Dies zeigte das Team mit konstant schnellen Zeite. “Wieder musste ich erkennen, dass ein sauberer Fahrstil viel effektiver ist als mit Gewalt irgend ein Hexenwerk zu vollbringen.”, kommentierte Fischer. Somit war es kein Problem am Abend ohne negative Zwischenfälle über die Zielrampe zu fahren.
Das Rallyeteam sicherte sich so den 1. Platz in der Mitropa-Newcomer-Wertung, sowie den 6. Platz von mehr als 30 gewerteten Teams in der Mitropa-Gesamtwertung. Teamchef Peter Albrecht ist sehr glücklich und freut sich vor allem, dass sein Skoda Fabia TDI ausfallfrei war und technisch perfekt funktionierte.
“Wir freuen uns sehr über das tolle Saison-Ergebnis. Wegen der starken Konkurrenz und der anspruchsvollen Rallyes hätten wir nicht gedacht, dass wir so erfolgreich sein werden. Vielen Dank an alle die uns das ermöglicht haben.”, resümierte Fischer und verabschiedete sich mit dem Zitat “If you want to finish first, you have to finish first” in die Winterpause.