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Wieder von Problemen geplagt!

ADAC Niedersachsen Rallye 2010

 

Am vergangenen Wochenende startete ich und Tamara Preis für das Rallyeteam Albrecht und den MSC Hohenwarth bei der Niedersachsen Rallye bei Osterode am Harz. Mit ihrem Skoda Fabia kämpften wir um Punkte in den HJS Diesel Rallye Masters. Dort war das Ziel den vierten Platz, bei 16 Teilnehmern, in der Meisterschaft zu verteidigen. Ich wollte endlich nach den zwei Reifenschäden, technischen Defekten und Problemen mit Zuschauren bei den vergangenen Rallyes nun mit konstant guten Zeiten auf fordere Ränge aufschließen.

Auf 11 Wertungsprüfungen waren insgesamt fast 110 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren. Bei 35°C im Schatten erreichte der Innenraum der Teilnehmer bis zu 80°C. Mit unseren feuerfesten Rennoveralls und der feuerfesten Unterwäsche hatten wir mehr mit uns wie mit den Zeiten zu kämpfen.

Nach den ersten vier Prüfungen und fast 18 Minuten Fahrzeit befanden wir uns auf den sechsten Platz. Die forderen Platzierungen verteilten sich auf nur 20 Sekunden Rückstand. Dies zeigt die hohe Leistungsdichte dieser Meisterschaft. Um weiter nach vorne zu rutschen musste ich noch mehr riskieren. Doch als ich bei 160 km/h auf eine enge Schikane anbremste fielen auf Grund der großen Hitzeentwicklung die Bremsen durch. Um einen Frontalcrash mit den Strohballen zu vermeiden produzierte ich einen beabsichtigten Dreher. Aufgrund dieses Rythmusverlustes fuhr ich in dieser Prüfung eine Runde zu wenig und kassiert so fünf Minuten Strafzeit. Zu diesem Zeitpunkt war die Rallye für mich schon gelaufen, da man einen so großen Rückstand nie aufholen kann. Doch ich wollte trotzdem nich aufgeben und kämpfte weiter um Bestzeiten.

Doch das Glück blieb fern. Nach einem erneuten Plattfuß in WP 8 rutschte ich und Tamara in der vorletzten Prüfung, im Fieber der Aufholjagd, letztendlich auch noch in einen tiefen Graben und schieden somit aus. Dieser letzte Fahrfehler rundete alle negativen Ereignisse des Wochenendes ab. Wir müssen jetzt genau analysieren, wie es zu all den Fehlern kommen konnte. Das wir nun konkurenzfähig sind zeigen einzelne Zeiten. Wir müssen jetzt vor allem an unserer Konstanz arbeiten.

Die nächste Chance dafür bekomm wir in zwei Wochen bei der ADAC Baden-Württemberg Rallye. In der Meisterschaft vielen wir durch den Ausfall auf den siebten Platz zurück.