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Überlebenskampf bei Rallye Sulingen

Zielankunft trotz schlechter Prognosen nach Defekt


Am 01. Mai startete das Rallyeteam Albrecht aus Straubing zur Rallye Sulinger Land, bei Bremen. Dies war der zweite Lauf zu den "HJS Diesel Rallye Masters" bei dem ich und meine Copilotin Tamara Preis (Rattenberg) teilnehmen.

Wir wollten nach Platz sechs bei der vergangenen Erzgebirgsrallye weiter wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. Doch zunächst machte uns die Technik einen Strich durch die Rechnung. in der zweiten von 13 Prüfungen broch uns die Getriebeaufhängung. So fiel das Getriebe und Antrieb zehn Zentimeter weiter runter auf den Unterbodenschutz. Ohne diesen wäre es auf den Boden gelandet.

Notdürftig konnte unser Serviceteam den Schaden reparieren, doch ich konnte nur noch mit minimaler Belastung auf den Skoda Fabia fahren. Ich fuhr als hätte ich einen Eimer rohe Eier und meine Oma im Kofferraum liegen. Zu unserem Vorteil fielen sieben von 14 Startern in der Diesel-Division aus.

So reichte eine einfache Zielankunft um acht Punkte für den Cup zu sammeln. Nach fast 300 Kilometern Fahrt mit dem erheblichen Schaden erreichten wir dann das Ziel als siebeter der Division. In anbetracht der Lage haben wir das Beste aus unserer Situation gemacht. Die meisten glaubten nicht, dass wir mit diesem Defekt ins Ziel fahren konnten. Desto mehr freuen wir uns jetzt. Wir wollten schon aufgeben, aber Peter Albrecht überzeugte uns, dass eine Zielankunft doch machbar ist.

Wir haben nun fünf Wochen Zeit um eine neue Aufhängung zu konstruieren um dann zum nächsten Lauf, der Litermont Rallye, im Saarland zu starten.